Fachvorträge
Was in über 500 aufgelösten Haushalten übersehen wurde – und woran man es erkannt hätte. Für Fortbildungen, Fachtagungen und Kundenveranstaltungen, 45 bis 60 Minuten, online oder vor Ort.
Der Vortrag enthält kein Angebot
Das vorweg, weil es die häufigste Sorge bei externen Referenten ist: Es gibt keine Preisfolie, keinen Verkaufsteil und keinen Aufruf, mich zu beauftragen. Der Vortrag ist Wissensvermittlung aus der Praxis. Dass ich hauptberuflich Nachlässe sichte, Antiquitäten handle und einen Räumungsbetrieb führe, nenne ich zu Beginn offen – damit Ihre Teilnehmenden einordnen können, woher das Material stammt. Wer danach Fragen zur Zusammenarbeit hat, bekommt sie in der Pause beantwortet, nicht von der Bühne.
Was im Nachlass übersehen wird
Fünf anonymisierte Fälle aus der Praxis: Was in der Wohnung stand, was entsorgt werden sollte, was sich bei genauerem Hinsehen als etwas anderes herausstellte – und an welcher Stelle im Ablauf die Entscheidung fiel. Keine Objektkunde, sondern die wiederkehrenden Muster: wo Dinge liegen, die beim schnellen Rundgang durchfallen, und welche Routinen sie zuverlässig übersehen. Für Nachlasspfleger, Testamentsvollstrecker, Betreuer und Erbrechtskanzleien. Dauer 60 Minuten mit Fragen.
Punzen, Marken, Signaturen
Woran sich in dreißig Sekunden erkennen lässt, ob ein Gegenstand genauer angesehen werden sollte: Feingehaltsangaben bei Gold und Silber, der Unterschied zwischen massiv und versilbert, Herstellermarken bei Porzellan, Signaturen bei Grafik. Kein Kunstgeschichtskurs – eine Handvoll Merkmale, die man sich merken kann und die im Alltag tatsächlich vorkommen. Für Generationenberater und alle, die näher am Objekt arbeiten. Dauer 45 bis 60 Minuten.
Bewegliche Werte im Nachlass
Wo die Unsicherheit anfängt: Warum ein Nachlassverzeichnis bei Konten und Immobilien Routine ist und bei zweihundert Kartons Hausrat nicht, wann ein Sachverständigengutachten verhältnismäßig ist und wann nicht, und welche Zwischenstufen es gibt. Der allgemeinere Zuschnitt, geeignet als Programmpunkt neben juristischen Beiträgen. Dauer 45 Minuten.
Für Banken und Sparkassen: Kundenveranstaltungen
Viele Institute laden ihre Kundschaft zu Abenden über Vermögensnachfolge und Erben ein und suchen dafür Beiträge, die nicht nach Produktverkauf klingen. „Was im Nachlass übersehen wird“ funktioniert in diesem Rahmen gut, weil es konkret und anschaulich ist und niemandem etwas verkauft. Auf Wunsch kürze ich auf 30 Minuten, damit daneben noch Platz für Ihre eigenen Themen bleibt.
Format und Konditionen
Online oder vor Ort, 45 bis 60 Minuten plus Fragen, auf Wunsch kürzer. Ich spreche ohne Honorar; bei Terminen vor Ort außerhalb des Großraums Stuttgart bitte ich um Erstattung der Fahrtkosten. Folien und eine einseitige Zusammenfassung für Ihre Teilnehmenden stelle ich zur Verfügung. Eine Aufzeichnung ist möglich, wenn Sie sie brauchen.
Woher das Material stammt
Ich bin Kunst- und Antiquitätenhändler aus Backnang und seit 2015 selbstständig. In dieser Zeit habe ich über 500 Haushalte und Nachlässe von innen gesehen – als Händler und als Haushaltsauflöser, also an genau der Stelle, an der entschieden wird, was in den Container geht. Dazu kommen die Qualifikationen Testamentsvollstrecker (IHK), Generationenberater (IHK), Immobilienbewerter IHK, Immobilientechniker AWI und Immobilienmakler IHK. Bekannt bin ich außerdem aus der ZDF-Sendung „Bares für Rares“. Die Fälle in den Vorträgen sind durchgängig anonymisiert: keine Namen, keine Orte, keine identifizierbaren Objekte.
So kommen wir zusammen
Rufen Sie an oder schreiben Sie mir, worum es geht: Anlass, Teilnehmerkreis, ungefähre Gruppengröße und ob online oder vor Ort. Ich schicke Ihnen dann eine Gliederung, die Sie intern vorlegen können, und wir klären Zuschnitt und Termin. Wenn ein anderes Thema besser zu Ihrer Veranstaltung passt als die drei oben, sagen Sie es einfach – das Material gibt mehr her, als auf diese Seite passt.
Wertsichtung im Nachlass
sichten | einordnen | beraten